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Janto’s Oktaeder

Januar 16 @ 20:00 - 22:30

Jonas Winterhalter – trumpet, flügelhorn

Jonas Labhart – altsax

Ekkehard Sassenhausen – tenorsax, sopansax

Lou Lecaudey – posaune

Lucas Wirz – bassposaune, posaune

Jan-Andrea Bard – piano

Marc Mezgolits – bassguitar

Florian Krause – drums

 

Janto’s Oktaeder…

Oder vom Bann zum

Ader – Lass es sei frei mein

Edler Oktaeder
Janto kann sich glücklich schätzen, mit diesen 7 Jungs 7 Musiker gefunden zu haben, die crazy genug sind, diese dissonanten Anomalien in den Äther raus zu pusten!!! In der Höhle des Löwenzahn lauern unausgesprochen furzige Quacksalber mit besserwisserischen Brillenränderblicken, die erschreckt zurückschrecken beim Anschwall dieser jerichoschen Posaunentirade!!

Was Journalisten sagen könnten:

„Das Projekt Janto’s Oktaeder folgt ideell den grossen Wegbereitern der modernen improvisierten Musik: Eric Satie und Claude Debussy. Ohne Rücksicht auf Verluste greift Bard (Janto) tief in den harmonischen Giftschrank…“

„Musikalisch lässt sich Bard von Bigband-KomponistInnen der Gegenwart und jüngeren Jazzgeschichte wie Gil Evans, Carla Bley, Bob Mintzer oder Maria Schneider inspirieren, ohne platt Versatzstücke aneinander zu reihen, sondern stets etwas neues, frisches schöpfend.“

„ ‚Hyper-Sensibilität’ und ‚Ultra-Aufmerksamkeit’ zählen schon lange nicht mehr als Alleinstellungsmerkmale – das sind sie alle. Was diese Musiker auszeichnet, ist eine warmherzige Einstellung, die noch treffender mit dem englischen Wort ‚humble’ denn mit dem deutschen ‚Bescheidenheit’ beschrieben wird.“

Was Musikwissenschaftler schreiben könnten:

„Die Musik von Janto’s Oktaeder bewegt sich grösstenteils ausserhalb von Tonarten, was natürlich nicht heisst, dass sie atonal oder gar Freejazz ist. Harmonische Grenzen werden ausgelotet. Getrieben von der Frage, wie viel Dissonanz „vergibt“ einem die Musik, erkundet Bard in seinen Kompositionen und Arrangements Akkorde und Klangfarben, für die es in der Harmonielehre schon lange keine Namen mehr gibt. Der Kunstgriff zum „entgiften“ der Keimzelle jeglicher Dissonanz – des Clusters der zwei aufeinanderfolgenden kleinen Sekunden – , ist, dass dieser Akkord, mittels der Verwandtschaft von Komplementärintervallen, als zwei aufeinanderfolgende grosse Septimen uminterpretiert wird und somit die Regeln der klassischen Jazzharmonielehre in einer quasi bitonalen Version Anwendung finden. Durch das Expandieren der zuvor in einem musikalischen Raum einer grossen Sekunde konzentrierten Dissonanz auf beinahe zwei Oktaven, nimmt die Dissonanz pro Register erheblich ab, was einem das Zuhörerohr dankend quittiert.“

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Details

Datum:
Januar 16
Zeit:
20:00 - 22:30
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

Waldsee
Waldseestr. 84
Freiburg, Baden-Württemberg 79117 Deutschland
Telefon:
0761/73688
Webseite:
http://www.waldsee-freiburg.de